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Sanierung


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Ursachen

Eine ordnungsgemäße und nachhaltige Sanierung von Gebäudeschäden, die durch Feuchtigkeit, Pilze oder Insekten entstehen, erfordert eine ausreichende Ursachenklärung. Hierzu sind in der Regel Voruntersuchungen notwendig, die über eine reine Inaugenscheinnahme hinausgehen. Zur Instandsetzung und Kostenabschätzung ist neben den Ursachen auch das Ausmaß zu ermitteln. Eine eindeutige Klärung der Schadensursachen, der Schädlinge und des Schadensausmaßes schützt Sie vor unnötigen, unerwarteten und teuren Folgekosten.

Endoskopie
Endoskopie

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Regeln

Die Instandsetzung sollte sich immer an den anerkannten Regeln der Baukunst orientieren. Zu diesen gehören u.a.:

  • Bauverordnungen
  • Technische Vorschriften
  • Technische Regeln
  • Deutsche Industrienormen (DIN)
  • Technische Merkblätter
Bei Änderungen der Konstruktion ist eine Beratung und Prüfung, z. B. durch einen Architekten, zu empfehlen. Die Instandsetzung und die damit verbundenen Arbeiten sollten von einer erfahrenen Handwerks- oder Fachfirma erfolgen. Verzeichnisse von Firmen sind bei den jeweiligen Verbänden oder Handwerkskammern zu beziehen.

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Wasser

Bei allen Schäden, die durch Wasser verursacht werden, ist die Ursache und damit eine weitere Wasserzufuhr zügig abzustellen. So werden weitere Schäden und eine Schadensausbreitung verhindert. Als nächstes muss das Wasser aus den betroffenen Gebäudeteilen und Materialien beseitigt werden, notfalls mit speziellen Geräten zur Trocknung. Die dann folgende Instandsetzung muss auf die jeweiligen Schadenstypen abgestimmt werden.

Hausschwamm am Mauerwerk
Hausschwamm am Mauerwerk

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Schäden im Bereich von Erdgeschoss und Keller können auf eindringende oder seitlich aufsteigende Feuchtigkeit zurückzuführen sein. Zur Beurteilung ist die Feuchtigkeitsverteilung in den Wänden durch indirekte Messungen im Widerstandverfahren oder durch Bohrkernentnahmen zu ermitteln. Bei Hinweisen auf Salzanreicherungen im Mauerwerk sollte eine einfache chemische Analyse der Salze erfolgen. Zur Instandsetzung werden i.d.R. Feuchtigkeitssperren eingebaut. Diese verhindern ein Nachfolgen von weiterer Feuchtigkeit. Bei starken Salzschäden am Mauerwerk ist das Aufbringen von Spezialputzen erforderlich, um die Aufnahme von Luftfeuchtigkeit zu verhindern.

Salzanalyse
Salzanalyse

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Bei Schäden an Dächern, Außenwänden und Installationen sind diese auf Undichtigkeiten genau zu prüfen. Schäden an Mauerwerk und Konstruktionsteilen können ihre Ursache oft in anderen Gebäudeteilen haben. Ein schadhaftes Dach kann bis in den Keller Folgen zeigen. Wasser findet auch durch kleinste Risse und Lücken seinen Weg. Die Instandsetzung variiert von einfachen Reparaturen bis hin zu umfangreichen konstruktiven Maßnahmen. Regelmäßige Wartung und Kontrolle minimiert mögliche Instandsetzungskosten.

Mauerwerkskontrolle
Mauerwerkskontrolle

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Kondenswasserschäden zeigen sich oft als Schimmelschäden im Wohnbereich. Es können aber auch verdeckte Schäden im Dach- oder Mauerwerksbereich vorliegen. Bei diesen Schäden ist die Frage nach einer falschen Dämmung, oder fehlenden bzw. mangelhaften Feuchtigkeitssperren zu klären. Die Instandsetzung variiert zwischen einfachen Reparaturen, einfachen Isolationen oder ganzen Konstruktionsänderungen.

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Schimmel

Die Instandsetzung von Schimmelpilzbefall erfordert einerseits das Abstellen der Ursachen, wie Gebäudeschäden, Wärmebrücken oder der falschen Lüftung. Andererseits muss der Schimmel beseitigt werden. Viele Maßnahmen beschränken sich lediglich auf die Bauwerksinstandsetzung. Während leichte, oberflächliche Befälle abgewischt werden können, muss ein starker und im Putz festsitzender Schimmelschaden sorgfältig beseitigt werden. Verbleibende, abgestorbene Befallsreste können gesundheitliche Probleme verursachen.

Luftkeimzahlmessung
Luftkeimzahlmessung

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Die Prüfung des Befallstiefe kann z. B. durch mikroskopische Untersuchung einer Probe erfolgen. Eine Bekämpfung mit chemischen Mittel ohne die Beseitigung der Feuchtigkeitsursachen bewirkt meist nur kurzfristige Pausen bis zum nächsten Ausbruch. Die Auswahl der Maßnahmen erfolgt nach der Beurteilung der Ursachen, des Befallsalters und der Ausbreitung. Einheitliche Kriterien oder technische Regeln für die Instandsetzung liegen derzeit nicht vor. Das Hinzuziehen eines Fachmannes ist zu empfehlen.

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Holzschädlinge

Die Bekämpfung und Instandsetzung von Insekten- und Schwammbefällen wird unter dem Begriff "Bekämpfender Holzschutz" geführt. Betriebe, die derartige Arbeiten ausführen, müssen eine Qualifikation nachweisen können. Ein Schwamm- oder Insektenschaden erfordert meist eine umfangreiche Instandsetzung. Bei Insektenschäden ist die Frage nach einem aktiven Befall vor der Maßnahmenwahl zu klären. Ein aktiver Befall muss bei ausgehender Gefahr bekämpft und Verdachtsflächen großräumig geprüft werden. Zur Voruntersuchung werden z. B. Endoskopie oder Widerstandsbohrungen eingesetzt. Eine Öffnung von Flächen ist oft unumgänglich und notwendig. Die Art der Schädlinge ist unbedingt vor der Bekämpfung zu bestimmen, nur so sind sinnvolle und kostengünstige Maßnahmen auszuwählen.

Hausschwamm im Keller
Hausschwamm im Keller

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Grundlage für die Bekämpfung von Schwamm- und Insektenschäden ist die DIN 68 800 Teil 4. Erläuterungen zu Bekämpfungsmöglichkeiten und Firmen-Leistungen nach DIN 68 800 finden sich auch in dem WTA - Merkblatt 1-2-91. Nach DIN 68800 empfiehlt sich das Hinzuziehen eines unabhängigen Sachverständigen. Die jeweiligen Landesbauordnungen müssen bei einem Schadensfall bzw. der Durchführung von Instandsetzungsarbeiten mit den entsprechenden Abschnitten beachtet werden.

Insektenfraß
Insektenfraß

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Bei der Bekämpfung von Insektenbefällen hat sich seit langer Zeit das Heißluftverfahren bewährt und ist nach DIN 68800 hierfür anerkannt. Bei diesem Verfahren werden die befallenen Teile mit heißer Luft für mehrere Stunden behandelt, wodurch die Insektenlarven im Holz absterben. Dieses Verfahren ist für Wohnung und Umwelt gesundheitlich unbedenklich. Das Verfahrens wird im Denkmalschutz auch gegen Pilzbefall eingesetzt, ist aber nach der DIN 68 800 Teil 4 derzeit nicht anerkannt und somit nur ein Sonderverfahren .

Heißluftverfahren
Heißluftverfahren

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Geschützte Tiere

Um geschützte Tiere wie Fledermäuse oder Vögel nicht zu gefährden, sind die Gebäudeteile wie Außenfassaden, Keller oder Dachböden vor einer Instandsetzung zu prüfen. Bei Zweifeln ist der Rat eines Sachverständigen oder der zuständigen Behörde einzuholen. Gerade das Vorkommen von Fledermäusen ist nur mit großer Erfahrung zu erkennen.

Fledermaus im Dach
Fledermaus im Dach

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Fledermäuse besitzen nach der Bundesartenschutzverordnung einen besonderen Schutzstatus und dürfen nur von ausgewiesenen Fachleuten gestört, berührt oder umgesiedelt werden. Eine Abstimmung der Maßnahmen auf den Schutz der Tiere ist bei fachgerechter Planung ohne Probleme möglich.


Leistungsangebot

Das Büro Christian Schröter bietet Ihnen für Probleme mit Gebäudeschäden erste Beratung und ein umfangreiches Angebot an Leistungen an. Wir untersuchen ihr Gebäude, ermitteln die Schadensursachen und beraten Sie bei der Instandsetzung.

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