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Holzschutz

Einführung


Inhalt:


Begriffe

Das Interesse des Menschen Holz zu schützen ist so alt wie Bau von Behausungen, um gegen Witterung und Klima sich selbst zu schützen. Heute wird unter Holzschutz allgemein alle Maßnahmen verstanden, die zum Schutz von Holz gegen Feuchte, chemische Einwirkung und Zerstörung durch holzzerstörende Pilze und Insekten dienen.

Holzgefärdung durch Lagerung im Wald
Holzgefährdung durch Lagerung
im Wald

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Im Bereich von Gebäuden wird der Begriff „Holzschutz“ entsprechend der DIN 52175 wie folgt definiert:

    Anwendung von Maßnahmen, die eine Wertminderung oder Zerstörung von Holz und Holzwerkstoffen - besonders durch Pilze, Insekten oder Meerestiere - verhindern sollen und damit eine lange Gebrauchsdauer sicherstellen.

Holzzerstörung durch Stammfäulen
Holzzerstörung durch
Stammfäulen

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Baurecht und Normen

In der Rechtsgebung ist durch die Wahrung der Verkehrssicherungspflicht und der öffentlichen Sicherheit eine Verantwortung für den Erhalt von Gebäuden an den Eigner und Nutzer gegeben. Im Zuge dieser Verantwortung muss der Erhalt der Standsicherheit von Gebäuden zum Schutz von Personen erfolgen. Nach der Musterbauordnung von 1993 sind bauliche Anlagen so anzuordnen und zu errichten, das „die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere Leben und Gesundheit oder die natürliche Lebensgrundlagen, nicht bedroht werden.“

Holzzerstörung durch Salze
Holzzerstörung durch Salze

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Der Schutz von Leben und Gesundheit kann u.a. durch Holzschutzmaßnahmen auch mit Einsatz chemischer Mittel an Bauteilen erfolgen und damit für eine bestimmte Zeit gewährleistet werden. Die Anwendung von Holzschutzmittel kann allerdings auch eine Gefährdung für Personen und Bewohner sein. Ein chemischer Holzschutz hat nur an tragenden und aussteifenden Bauteilen zu erfolgen, wenn die Standsicherheit nicht durch andere Maßnahmen zu gewährleisten ist. Als tragende und aussteifende werden Bauteile angesehen, die eine statische Funktion haben und deren Versagen eine Gefährdung von Menschen zur Folge haben kann.

Holzgefährdung durch Lagerung am Bau
Holzgefährdung durch
Lagerung am Bau

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Arten des Holzschutzes

Der heutige Holzschutz wird thematisch in drei größere Bereiche aufgeteilt werden. Zudem sind verschiedene historische Verfahren und Techniken bekannt und können als historischer Holzschutz zusammengefasst werden. Auf den folgenden Internet-Seiten werden Ihnen Informationen zu folgenden Themen angeboten:

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Weiterhin werden unter dem Begriff des organisatorischen Holzschutzes Maßnahmen verstanden, die zur Werterhaltung und Verhinderung eines Befalls im Zeitraum zwischen Fällung der Bäume und Einbau der Schnittware dienen. Zu diesen Maßnahmen gehören u.a.:

  • geeigneter Einschlagszeitpunkt und zügige Abfuhr
  • zügige Aufarbeitung Vorort
  • zügige Trocknung und Verarbeitung
  • geeignete Zwischenlagerung
  • Schutz der Schnittware nach Zuschnitt
  • Schutz der Schnittware beim Transport
  • günstige Lagerung und Behandlung am Einbauort

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Copyright 2001
Christian Schröter

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