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Wasser, Feuchtigkeit und Salze


Inhalt:


Wasser und Gebäude

Bekanntlich ist Wasser die Grundlage des Lebens. Zuviel Wasser bedeutet aber für Baukonstruktionen den "Tod". Wasser kommt in verschiedensten Formen in und an Gebäuden vor:

  • Freies Wasser

    Freifließendes Wasser, das als Regenwasser am Dach, am Gebäudesockel oder in der Installation bzw. Kanalisation auftritt

  • Wasserdampf

    Wasser, das in der Luft enthalten ist. Der Mensch verursacht neben dem natürlichen Wasserdampfgehalt der Luft durch Atmen, Waschen oder Kochen große Mengen an Wasserdampf in Gebäuden

  • Kapillarwasser

    Wasser, das in winzigen Rissen und Hohlräumen, den sogenannten Kapillaren, im Holz, Stein, Beton oder Putz aufgenommen wird. Kapillarwasser ist z. B. die Ursache für die sogenannte aufsteigende Feuchtigkeit in feuchtem Mauerwerk

  • Gebundenes Wasser

    Beim Gebäudebau wird viel Wasser z. B. bei der Betonherstellung eingesetzt. Nach der Fertigstellung ist dies Wasser teilweise noch gebunden. Durch Trocknung oder chemische Veränderungen können die Baustoffe das Wasser jedoch wieder an die Innenräume abgeben

Überall, wo diese Wasserarten auftreten, können auch Schäden entstehen. Die Folge können chemische, physikalische und biologische Schädigungen in und an Gebäuden sein. Viele Wasser- und Feuchtigkeitsschäden enden in der Zerstörung der Gebäudesubstanz.

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Aufsteigende Feuchtigkeit

In älteren Gebäuden ist oft aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk ein Problem. Mit der Verdunstung des Wassers an der Oberfläche kristallisieren Salze aus. Starke Salzausscheidungen, sogenannte Salzausblühungen, können durch ihre Fähigkeit Luftfeuchtigkeit zu binden, auch bei ausbleibender Untergrundsfeuchtigkeit weiterhin zu feuchten Wänden führen. Die Folge sind kalte Wände, Mauerwerks- und Putzabplatzungen und Schimmelbildungen. Ein ähnliches Schadensbild zeigt sich auch bei eindringender Feuchtigkeit aus dem angrenzenden Erdreich, wobei Wasser horizontal durch Mauerwerk durchtritt. Zur Schadensbeseitigung sind die Feuchtigkeitsquelle, die Salzkonzentration und das Schadensausmaß zu klären.

Aufsteigende Feuchtigkeit
Aufsteigende Feuchtigkeit

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Undichtigkeiten

Undichtigkeiten an Dach, Wand, Fenstern und Installationen können zu großen Schäden führen. Hier gilt der Spruch wörtlich, dass ein steter Tropfen den Stein höhlt. Selbst durch kleine Risse, undichte Fugen oder schadhafte Fassadenanstriche dringen mit der Zeit große Wassermengen ein. Die Folge sind durchfeuchtete Wände, Mauerwerksschäden, Korrosion, Ansiedlung von Pilzen und Schädlingen. Zur Vermeidung ist eine Kontrolle möglicher Schadenspunkte und eine schnelle Beseitigung der Feuchtigkeit notwendig.

Undichtes Bleicrohr
Undichtes Bleirohr

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Kondenswasser

Probleme und Schäden durch Kondenswasser entstehen dort wo warm-feuchte Luft auf kältere Oberflächen trifft. Die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit schlägt sich dann nieder, wobei große Mengen Wasser anfallen können.

Mauerwerksschäden
Mauerwerksschäden

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Grundlage für Kondenswasser ist die Eigenschaft der Luft, bei steigender Temperatur mehr Wasserdampf aufzunehmen. Umgekehrt entweicht dieser Wasserdampf ab einer bestimmten Lufttemperatur in Form von Wassertropfen. Diese Temperaturgrenze ist der Taupunkt, der vom örtlichen Luftdruck abhängig ist. Die relative Luftfeuchtigkeit zeigt dabei das Verhältnis von realer zu maximal möglicher Feuchtigkeit an (Sättigung der Luft). Bei hohen Luftfeuchtigkeiten beschlagen kältere Gebäudeoberflächen bzw. es bildet sich dort Kondenswasser. Kalte Oberflächen finden sich an Wärmebrücken wie Wänden, Fenstern oder Dächern.

Schimmel am Fenster
Schimmel am Fenster

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In den letzten 20 Jahren ist die Anzahl der Schäden durch Kondensationsfeuchtigkeit rapide angestiegen. Diese Schäden sind häufig nach konstruktiven Änderungen wie Austausch von Fenstern oder Wärmedämmungsmaßnahmen festzustellen. Vor dem Austausch von Fenster waren viele Wohnungen nicht von Schimmel betroffen, da die alten undichten Fenster für ausreichende Wasserdampfabfuhr sorgten. Nach dem Einbau kann die Feuchtigkeit das Gebäude nicht mehr verlassen und muss nun durch regelmäßiges Lüften abgeführt werden.

Verfärbungen an Eichenfenstern
Verfärbungen an Eichenfenstern

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Probleme mit Kondenswasser entstehen auch dort, wo Feuchtigkeit aus dem Gebäudeinnern in Mauerwerk und Isolierung eindringen kann. Wenn warme und feuchte Luft des Innenraums im angrenzenden Mauerwerk bis auf den Taupunkt abkühlt, kann es zur Ansammlung von Kondenswasser und damit Schäden kommen. Konstruktiv muss dies durch eine vorschriftsmäßige Dämmung verhindert werden. Handwerklich ist besonders bei den sogenannten Dampfsperren, die die Innenfeuchtigkeit von der Gebäudeaußenhaut fernhalten sollen, auf eine fachgerechte und einwandfreie Ausführung zu achten. Gerade im Dachbereich können derartige Mängel zu großen Schäden und hohen Kosten führen.

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Folgeschäden

Feuchtigkeitsprobleme können zu erheblichen Folgeschäden führen. Die Schäden reichen von leichten Schimmelbildungen bis zur Zerstörung des Mauerwerks und Holzkonstruktionen. Im Falle von Schimmelbildung ergeben sich auch Belastungen des Menschen (siehe Schimmel). Für eine Instandsetzung der Wasser- und Feuchtigkeitsschäden sind immer zuerst die Ursachen und Quellen der Feuchtigkeit zu klären. Regelmäßige Wartung und Kontrolle mindert das Risiko von Folgeschäden und teuren Instandsetzungskosten.

Pilzschaden im Holzboden
Pilzschaden im Holzboden

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Leistungsangebot

Das Büro Christian Schröter bietet Ihnen für ihre Feuchtigkeitsprobleme Beratung und ein Angebot an Leistungen an. Wir untersuchen ihr Gebäude z.B. auf Mauerfeuchtigkeit oder Versalzung.

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